Bookmarks
Kurz erklärt: Bookmarks sind Lesezeichen, mit denen Nutzer Webadressen abspeichern, um sie später schnell wiederzufinden. Man unterscheidet zwischen Browser-Bookmarks und öffentlichen Social Bookmarks.
Was sind Bookmarks?
Bookmarks, auf Deutsch Lesezeichen, sind gespeicherte Verweise auf Webseiten. Wer eine Seite als Bookmark ablegt, kann sie später mit einem Klick wieder aufrufen, ohne die vollständige Adresse erneut eintippen oder danach suchen zu müssen. Jeder gängige Browser bringt eine eigene Lesezeichen-Verwaltung mit, in der sich gespeicherte Seiten benennen, in Ordnern sortieren und in einer Leiste ablegen lassen.
Der Begriff geht auf das klassische Lesezeichen im Buch zurück: Es markiert eine Stelle, zu der man zurückkehren möchte. Im Web erfüllt ein Bookmark denselben Zweck für eine bestimmte URL.
Browser-Bookmarks im Alltag
Im Browser werden Bookmarks lokal im Nutzerprofil gespeichert. Über eine Anmeldung, etwa bei Chrome oder Firefox, lassen sie sich zusätzlich zwischen mehreren Geräten synchronisieren, sodass dieselben Lesezeichen auf Computer, Tablet und Smartphone verfügbar sind. Für häufig genutzte Seiten hat sich die Lesezeichenleiste direkt unter der Adresszeile etabliert, weil sie den schnellsten Zugriff bietet.
Gut gepflegte Bookmarks mit sinnvollen Ordnern sparen im Arbeitsalltag spürbar Zeit. Wichtig zu wissen ist, dass ein Lesezeichen fest auf eine URL zeigt. Ändert sich die Adresse einer Seite, führt das gespeicherte Bookmark ins Leere.
Social Bookmarks
Neben den privaten Browser-Lesezeichen gibt es sogenannte Social Bookmarks. Dabei werden Verweise nicht lokal, sondern auf einer öffentlichen Online-Plattform gespeichert. Andere Nutzer können diese Sammlungen einsehen, kommentieren und ihrerseits weiterverbreiten. Bekannte Dienste dieser Art sind etwa Mix (ehemals StumbleUpon), Pocket oder Reddit, die das Speichern und Teilen interessanter Seiten in den Mittelpunkt stellen.
Social Bookmarks machen aus dem stillen Ablegen einer Seite eine öffentliche Empfehlung. Sie waren lange ein Baustein, um Inhalte bekannter zu machen und Verweise auf die eigene Website zu erzeugen.
Bookmarks aus SEO-Sicht
Für die Suchmaschinenoptimierung spielten Social Bookmarks früher eine größere Rolle, weil sie Verlinkungen und erste Reichweite versprachen. Heute ist ihre direkte Wirkung auf das Ranking gering, zumal viele solcher Verweise mit dem Attribut nofollow versehen sind und damit kein Ranking-Signal weitergeben. Ein massenhaftes, künstliches Eintragen in Bookmark-Portale kann sogar als Spam gewertet werden.
Sinnvoll bleiben Social Bookmarks als Verbreitungskanal: Werden Inhalte dort geteilt, weil sie echten Nutzen bieten, können sie zusätzliche Besucher bringen. Für Ihre Website zählt außerdem, dass Nutzer eine Seite freiwillig als Browser-Lesezeichen speichern, denn das ist ein Zeichen für wiederkehrendes Interesse.
Häufige Fragen
- Was ist der Unterschied zwischen Bookmark und Lesezeichen?
Es gibt keinen Unterschied. Bookmark ist der englische Begriff, Lesezeichen die deutsche Übersetzung. Beide bezeichnen einen gespeicherten Verweis auf eine Webseite, den man später schnell wieder aufrufen kann.
- Was sind Social Bookmarks?
Social Bookmarks sind Lesezeichen, die nicht lokal im Browser, sondern öffentlich auf einer Online-Plattform gespeichert werden. Andere Nutzer können sie einsehen und teilen. So werden aus privaten Merkzetteln öffentliche Empfehlungen.
- Bringen Bookmarks etwas für SEO?
Der direkte Ranking-Effekt ist gering, da viele Bookmark-Verweise nofollow-Links sind. Als Verbreitungskanal für nützliche Inhalte können Social Bookmarks aber zusätzliche Besucher bringen und Aufmerksamkeit erzeugen.