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Outtakes

Kurz erklärt: Outtakes sind bei der Film- und Videoproduktion herausgeschnittene Szenen, Versprecher oder Pannen, die nicht in die fertige Fassung gelangen, aber als Bonusmaterial im Content-Marketing eingesetzt werden.

Was sind Outtakes?

Als Outtakes bezeichnet man Aufnahmen aus einer Film-, Fernseh- oder Videoproduktion, die im finalen Schnitt nicht verwendet werden. Der Begriff stammt aus dem Englischen („to take out“ – herausnehmen) und umfasst sowohl schlicht überflüssige Szenen als auch Pannen: Versprecher, Lachanfälle, Fehler im Ablauf oder Momente, in denen etwas schiefgeht. Klassisch kennt man Outtakes aus dem Abspann von Filmen oder aus Making-of-Zusammenschnitten.

Nicht jede herausgeschnittene Szene ist automatisch ein unterhaltsames Outtake. Der Begriff wird im allgemeinen Sprachgebrauch aber vor allem mit den amüsanten Pannen verbunden, die einen Blick hinter die glatte Endfassung erlauben.

Outtakes im Content- und Video-Marketing

Im Marketing haben Outtakes einen eigenen Wert bekommen. Wo Werbe- und Imagevideos oft sehr durchgeplant und perfekt wirken, schaffen Pannen und ungeschönte Momente Nähe. Sie zeigen die Menschen hinter einer Marke als authentisch und nahbar – ein wichtiger Faktor, um Vertrauen aufzubauen. Ein Blick hinter die Kulissen kann sympathischer wirken als das polierte Endprodukt selbst.

Gerade auf Social-Media-Plattformen funktionieren Outtakes gut: Sie sind kurz, unterhaltsam und werden gern geteilt. So entsteht aus Material, das ohnehin bei der Produktion anfällt, zusätzlicher Inhalt ohne großen Mehraufwand.

Wofür Outtakes eingesetzt werden

Typische Verwendungen im Online-Marketing sind:

  • Bonusmaterial: Pannen-Zusammenschnitte am Ende eines Videos oder als eigener Beitrag.
  • Behind the Scenes: Einblicke in Dreharbeiten und Team, die Authentizität und Markenpersönlichkeit vermitteln.
  • Social Media: kurze, lockere Clips für Reels, Stories oder Shorts, die zum Teilen anregen.
  • Community-Bindung: Inhalte, die eine Marke menschlich und greifbar machen.

So wird aus vermeintlichem Ausschuss ein bewusst genutztes Format der Kundenkommunikation.

Worauf beim Einsatz zu achten ist

Outtakes wirken nur, wenn sie echt und ungezwungen erscheinen – inszenierte Pannen fallen schnell auf und verlieren ihren Reiz. Wichtig ist außerdem, dass alle gezeigten Personen mit der Veröffentlichung einverstanden sind, gerade wenn Mitarbeitende oder Kunden zu sehen sind. Rechtlich gelten dieselben Anforderungen wie bei anderem Bildmaterial, etwa hinsichtlich Persönlichkeitsrechten. Eingesetzt mit Augenmaß, sind Outtakes ein einfaches Mittel, um Videoinhalte lebendiger und eine Marke sympathischer zu machen.

Häufige Fragen

  • Was bedeutet Outtakes auf Deutsch?

    Outtakes sind herausgeschnittene Szenen aus einer Film- oder Videoproduktion, die nicht in die fertige Fassung gelangen. Meist sind damit Pannen, Versprecher oder misslungene Aufnahmen gemeint, die häufig als unterhaltsames Bonusmaterial gezeigt werden.

  • Warum werden Outtakes im Marketing genutzt?

    Outtakes wirken authentisch und nahbar. Sie zeigen die Menschen hinter einer Marke ungeschönt und bauen so Vertrauen auf. Als kurze, unterhaltsame Clips eignen sie sich besonders für Social Media und werden gern geteilt.

  • Was ist der Unterschied zwischen Outtakes und Making-of?

    Outtakes sind einzelne herausgeschnittene Szenen und Pannen. Ein Making-of ist ein bewusst produzierter Beitrag über die gesamte Entstehung, der Dreharbeiten, Team und Abläufe zeigt und Outtakes enthalten kann.

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