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Klickrate

Kurz erklärt: Die Klickrate (CTR) beschreibt das Verhältnis von Klicks zu Einblendungen und zeigt, wie häufig ein Suchergebnis oder eine Anzeige nach der Anzeige tatsächlich angeklickt wird.

Was ist die Klickrate?

Die Klickrate, im Englischen Click-Through-Rate oder kurz CTR, gibt an, wie oft ein Element angeklickt wird, gemessen an der Zahl seiner Einblendungen. Sie wird in Prozent angegeben und ist eine der wichtigsten Kennzahlen im Online-Marketing und in der Suchmaschinenoptimierung. Ob Suchergebnis, Werbeanzeige, Newsletter-Button oder Produktkachel – überall lässt sich messen, welcher Anteil der Betrachter tatsächlich auf ein Angebot reagiert.

Eine hohe Klickrate ist ein Signal dafür, dass ein Element für die Nutzer relevant und ansprechend wirkt. Eine niedrige Rate deutet darauf hin, dass Titel, Beschreibung oder Gestaltung nicht überzeugen oder die Erwartung nicht treffen.

Wie die Klickrate berechnet wird

Die Formel ist einfach: Klicks geteilt durch Einblendungen (Impressionen), multipliziert mit 100. Wird ein Suchergebnis 1.000 Mal angezeigt und 50 Mal angeklickt, ergibt das eine Klickrate von 5 Prozent. Als Impression zählt dabei jede Anzeige des Elements, unabhängig davon, ob es angeklickt wurde. So lässt sich unmittelbar ablesen, wie überzeugend eine Darstellung im Verhältnis zu ihrer Reichweite ist.

Klickrate in der Suchmaschinenoptimierung

In der organischen Suche hängt die Klickrate stark von der Position ab: Ergebnisse auf den oberen Plätzen erhalten deutlich mehr Klicks als weiter unten. Beeinflussen lässt sie sich vor allem über den Title-Tag und die Meta-Description – also den Text, der in den Suchergebnissen erscheint. Ansprechende, präzise Snippets, die die Suchintention treffen, heben die CTR spürbar. In der Suchmaschinenoptimierung gilt die Klickrate zudem als Hinweis darauf, wie gut ein Ergebnis zur Suchanfrage passt.

Klickrate in der bezahlten Werbung

Bei Anzeigen etwa in Google Ads ist die Klickrate eine zentrale Steuergröße. Sie fließt in den Qualitätsfaktor ein, der wiederum die Anzeigenposition und den Klickpreis beeinflusst. Eine hohe CTR kann so die Kosten senken und die Sichtbarkeit erhöhen. Was als gute Klickrate gilt, hängt allerdings stark von Kanal, Branche und Platzierung ab – pauschale Zielwerte führen leicht in die Irre. Sinnvoller ist der Vergleich mit den eigenen Vorwerten und ein laufendes Testen verschiedener Varianten.

Häufige Fragen

  • Wie berechnet man die Klickrate?

    Die Klickrate ergibt sich aus Klicks geteilt durch Einblendungen, multipliziert mit 100. Bei 50 Klicks auf 1.000 Einblendungen beträgt die Klickrate also 5 Prozent.

  • Was ist eine gute Klickrate?

    Das hängt von Kanal, Branche und Platzierung ab. Statt fester Zielwerte ist der Vergleich mit den eigenen bisherigen Werten sinnvoll. Steigt die Klickrate nach einer Optimierung, ist das ein gutes Zeichen.

  • Was ist der Unterschied zwischen CTR und Conversion-Rate?

    Die CTR misst, wie viele Betrachter klicken. Die Conversion-Rate misst, wie viele davon anschließend eine gewünschte Aktion ausführen, etwa einen Kauf. Beide Werte betrachten also unterschiedliche Stufen des Nutzerwegs.

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