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CPM

Kurz erklärt: CPM steht für Cost per Mille und bezeichnet die Kosten pro 1.000 Werbeeinblendungen. Der Begriff ist das englische Pendant zum deutschen TKP und im Online-Advertising weit verbreitet.

Was bedeutet CPM?

CPM steht für Cost per Mille, wobei „Mille“ das lateinische Wort für tausend ist. Die Kennzahl bezeichnet die Kosten, die für 1.000 Einblendungen einer Anzeige anfallen. CPM ist damit das englische Pendant zum deutschen Tausend-Kontakt-Preis und begegnet Ihnen in nahezu jeder Werbeplattform, von Google Ads über soziale Netzwerke bis zu Programmatic-Advertising-Systemen.

Abgerechnet wird beim CPM-Modell nach ausgespielten Anzeigen, nicht nach Klicks. Ein Werbetreibender zahlt also dafür, dass seine Anzeige gezeigt wird, unabhängig davon, ob ein Nutzer darauf klickt oder reagiert.

CPM und TKP im Vergleich

Inhaltlich meinen CPM und TKP dasselbe: die Kosten für 1.000 Werbekontakte. Der Unterschied liegt vor allem in der Sprache und im Umfeld. Während im deutschsprachigen Raum und in der klassischen Mediaplanung oft vom TKP gesprochen wird, hat sich im digitalen Online-Advertising und in internationalen Werbeplattformen die Bezeichnung CPM durchgesetzt. In den Oberflächen von Google Ads oder Meta finden Sie deshalb meist die Angabe CPM.

Die Berechnung ist identisch: Gesamtkosten geteilt durch Einblendungen, multipliziert mit 1.000. Bei 300 Euro Kosten und 150.000 Einblendungen ergibt sich ein CPM von 2 Euro.

Wo CPM im Online-Advertising vorkommt

Das CPM-Modell eignet sich vor allem für Kampagnen, bei denen Reichweite und Sichtbarkeit im Vordergrund stehen. Typische Einsatzfelder sind:

  • Display- und Bannerwerbung: grafische Anzeigen auf Websites und in Netzwerken.
  • Video-Anzeigen: etwa auf YouTube oder in sozialen Netzwerken.
  • Branding-Kampagnen: Werbung, die vor allem Bekanntheit aufbauen soll.

Neben dem reinen CPM gibt es Varianten wie den vCPM, bei dem nur tatsächlich sichtbare Einblendungen gezählt werden. Wie sich CPM-Kampagnen in eine Gesamtstrategie einordnen, erläutern wir im Online-Marketing.

Vor- und Nachteile des CPM-Modells

Der Vorteil des CPM-Modells ist die planbare Reichweite: Sie wissen im Voraus, wie viele Einblendungen ein bestimmtes Budget bringt, was besonders für Bekanntheitsziele sinnvoll ist. Der Nachteil ist, dass Sie auch für Einblendungen zahlen, die zu keiner Reaktion führen. Steht die direkte Handlung im Vordergrund, etwa ein Kauf oder eine Anfrage, ist ein leistungsbezogenes Modell wie Cost per Click oft passender. Welches Abrechnungsmodell das richtige ist, hängt daher immer vom Ziel der Kampagne ab.

Häufige Fragen

  • Was ist der Unterschied zwischen CPM und TKP?

    Inhaltlich gibt es keinen Unterschied. Beide bezeichnen die Kosten für 1.000 Werbeeinblendungen. CPM ist der englische Begriff aus dem Online-Advertising, TKP das deutsche Pendant aus der klassischen Mediaplanung.

  • Wofür steht CPM?

    CPM steht für Cost per Mille, also Kosten pro tausend. Gemeint sind die Kosten, die für 1.000 Einblendungen einer Anzeige anfallen. Abgerechnet wird nach ausgespielten Anzeigen, nicht nach Klicks.

  • Wann ist CPM sinnvoll?

    CPM eignet sich, wenn Reichweite und Bekanntheit im Vordergrund stehen, etwa bei Display-, Video- oder Branding-Kampagnen. Geht es um direkte Handlungen wie Käufe, ist oft ein klickbasiertes Modell passender.

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